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Erbrecht

GSP Dr. Glaser & Scheidt berät Sie im gesamten Erbrecht

Pflichtteilsrecht

Aufgrund seiner Testierfreiheit kann der/ die Verstorbene (juristisch: Erblasser) Sie enterben. Personen mit einem besonders engen familiären Verhältnis zu dem Erblasser räumt das Gesetz dann einen sog. Pflichtteilsanspruch ein. Dabei handelt es sich um einen reinen Geldanspruch. Der Pflichtteil vermittelt dem/ der Pflichtteilsberechtigten keine unmittelbare Teilhabe am Nachlass selbst. Die Pflichtteilsquote beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteils.

Erbschein

Durch den Erbschein legitimiert sich der Erbe im Rechtsverkehr. Gestritten wird um die Erbfolge daher meistens im Rahmen des sog. Erbscheinsverfahrens vor dem Nachlassgericht. Dabei kann die Erbfolge aus den verschiedensten Gründen unklar sein:

  • mangelnde Echtheit des Testaments,
  • fehlende Testierfähigkeit des Erblassers (= Verstorbenen) oder
  • streitige Auslegung des letzten Willens.

Wir streiten für Ihr Recht – wenn nötig, auch in der nächsten Instanz.

Testierfähigkeit

Schwerpunktmäßig beraten wir Fälle, in denen Testamente oder Erbverträge errichtet wurden, deren Wirksamkeit zweifelhaft ist. Dabei geht es um die Frage der Testierfähigkeit/ Geschäftsfähigkeit des Erblassers zum Zeitpunkt Testamentserrichtung. mehr

Erbengemeinschaft

Erbengemeinschaften entstehen kraft Gesetzes, und zwar mit dem Tod des Erblassers (= Verstorbenen). Ob die Erben diese Zwangsgemeinschaft selbst wollen, ist unerheblich. Wir beraten Sie hinsichtlich Ihrer Verwaltungsbefugnisse und finden mit Ihnen – sofern gewünscht – Möglichkeiten der Beendigung der Erbengemeinschaft.

Vermächtnisse

Der Erblassser (= Verstorbene) hat vor seinem Tod die Möglichkeit seinen letzten Willen niederzulegen. Außer der Erbfolge kann er regeln, dass bestimmte Vermögenswerte im Wege des Vermächtnisses auf bestimmte Personen übergehen. Häufig ist die Auslegung von Vermächtnissen umstritten.

Wir setzen uns sowohl für die Durchsetzung von Vermächtnissen ein als auch für deren Abwehr.

Erbschaftsteuer

Im Erbfall erhalten die Bedachten häufig nicht unerhebliche Vermögenswerte. Werden dann bestimmte Freibeträge überschritten, kann Erbschaftsteuer entstehen. Planvolle und kluge Testamentsgestaltung sowie Übertragungen bereits zu Lebzeiten können die Steuerlast erheblich reduzieren oder ganz ausschalten. Gerne beraten wir daher bereits im Vorfeld, d.h. vor dem Erbfall, Sie und Ihre Angehörigen hinsichtlich Ihrer Optionen.

 Testamentsgestaltung

Der Gestaltung von Testamenten kommt gerade auch in der steuerlichen und pflichtteilsrechtlichen Beratung ein hoher Stellenwert zu. Diese und weitere „Stellschrauben“ bringen wir zu einem optimierten Ausgleich.

„Testamentsanfechtung“

Der Begriff „Testamentsanfechtung“ wird im Volksmund oft verwendet, wenn die Wirksamkeit eines Testaments angegriffen werden soll, weil der Verstorbene testierunfähig war. Wir begleiten Sie hier – erforderlichenfalls mit einem fachlich versierten Arzt – um das für Sie bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Erbverträge

Der Erblasser (= Verstorbene)  kann seinen letzten Willen in Form eines Testaments oder Erbvertrags niederlegen. Der Erbvertrag erzeugt sofort mit seinem Abschluss Bindungen zwischen den Beteiligten, die zumeist nicht ohne weiteres einseitig aufgehoben werden können. Anders als das Testament bedarf der Erbvertrag zwingend der notariellen Beurkundung. GSP Dr. Glaser & Scheidt berät auch auf diesem Gebiet und fertigt individuelle Entwürfe für Sie.

Erben mit Auslandsbezug

Am 17.08.2015 ist die EU-Erbrechtsverordnung in Kraft getreten. In Deutschland und in den meisten anderen  EU-Mitgliedstaaten ist sie unmittelbar anwendbares Recht. Die EU-Erbrechtsverordnung regelt u.a., welches nationale Recht auf einen Erbfall Anwendung findet. Wenn Sie etwa Ihren Lebensabend im Ausland verbringen möchten, sollten Sie auch die erbrechtlichen Konsequenzen bedenken: Grundsätzlich gilt das Recht des Staates, in dem Sie sich dann niedergelassen haben. Das deutsche Erbrecht ist dann gar nicht mehr anwendbar. Wir beraten Sie über Ihre Optionen, z.B. wie Sie mit Hilfe einer Rechtswahl zur Anwendung des deutschen Rechts gelangen.

Nachfolge in Gesellschaftsanteile

Hinterlässt der Erblasser Beteiligungen an Gesellschaften, kann dies rechtlich erhebliche Probleme aufwerfen. Hier ist eine Abstimmung zwischen dem Gesellschaftsvertrag und dem Testament oder Erbvertrag in aller Regel erforderlich. Wir unterstützen Sie bei dieser schwierigen Verzahnung unterschiedlicher Rechtsgebiete

 

 

 

 

 

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