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Information Steuern Schweiz

Die geografische Nähe zur Schweiz macht das Land nicht nur für Touristen, sondern auch für deutsche Arbeitnehmer interessant. Die profitieren vom Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz. Wer in Deutschland ansässig ist und im Nachbarland arbeitet, unterliegt dennoch der hiesigen Steuerpflicht. Entscheidend ist der Lebensmittelpunkt. Eine Ausnahme bildet die 60-Tage-Regel. Gerne beraten wir Sie zu diesem Thema.

Kein Steuerabkommen mit der Schweiz

Für Grenzgänger sind die Steuerrichtlinien also klar definiert. Dennoch gibt es viele Bereiche, in denen der attraktive Steuerstandort Schweiz für Steuerhinterziehungen ausgenutzt wird. 2012 gab es Verhandlungen zwischen beiden Ländern – sie scheiterten an der Zustimmung von Bundesregierung und Bundesrat in Deutschland. Das Steuerabkommen trat nie in Kraft.

Auch ein Abgeltungssteuerabkommen, wie es die Schweiz mit Großbritannien und Österreich hat, gibt es nicht. Die Abgeltungssteuer in der Schweiz beträgt 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Hinzu kommt die Schweizer Quellensteuer von 25 Prozent, die Sie jedoch dank Doppelbesteuerungsabkommen zurückfordern können. Der Antrag muss alle drei Jahre gestellt werden.

Automatischer Informationsaustausch

Seit 2017 gibt es einen globalen Standard für den automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten (AIA), den auch die Schweiz unterschrieben hat – und Luxemburg. Unser kleiner Nachbar im Westen gilt ebenfalls als europäisches Steuerparadies. AIA gilt inzwischen in rund 100 Ländern, darunter alle EU-Staaten. Ziel ist die weltweite Bekämpfung von Steuerhinterziehung durch die Übermittlung von Informationen über Kontonummer und Steueridentifikationsnummer sowie Namen, Adresse und Geburtsdatum des Steuerpflichtigen im Ausland mit einem Konto in einem anderen Land als dem Herkunftsstaat. Auch alle Einkommensarten und der Saldo des Kontos müssen preisgegeben werden. So hat beispielsweise die Schweiz 2019 Informationen zu rund 3,1 Millionen Finanzkonten mit 75 Ländern ausgetauscht (Quelle).

Steuerhinterziehung bei Schwarzgeld Schweiz / Luxemburg

Auch nach Einführung von AIA besteht weiterhin die Möglichkeit der Selbstanzeige, denn Steuerhinterziehung ist und bleibt eine Straftat. Wird die Tat entdeckt, kommt eine strafbefreiende Selbstanzeige nicht mehr infrage. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie Beratung für Ihren Fall wünschen. Sie sollten sich auch mit uns in Verbindung setzen, wenn Sie Schwarzgeld geerbt haben. Sie sind verpflichtet, Auslandskonten des Erblassers zu melden und müssen den Behörden gegebenenfalls bei der Beschaffung von Beweismitteln behilflich sein.

Wie bei inländischem Vermögen erfüllt auch das Verschweigen von Auslandskonten (eigene oder Nachlass) den Tatbestand der Steuerhinterziehung. Er kann mit einer Geldstrafe sowie je nach Schwere der Tat mit einer Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren geahndet werden. Das Strafmaß für die Steuerhinterziehung hängt maßgeblich von der Höhe der hinterzogenen Steuern ab.

  • bis 1.000 Euro: Auflage ohne weitere Strafverfolgung
  • bis 50.000 Euro: Geldstrafe
  • bis 100.000 Euro: Geld- oder Freiheitsstrafe (u. U. auf Bewährung)
  • bis 1.000.000 Euro: Geld- und wahrscheinlich auch Freiheitsstrafe (u. U. auf Bewährung)
  • über 1.000.000 Euro: Geld- und wahrscheinlich mindestens zwei Jahre Freiheitsstrafe ohne Bewährung

Für das Strafmaß bei Steuerhinterziehung ist darüber hinaus ausschlaggebend, welche Motive und Ziele damit verfolgt wurden, wie groß der Wille dazu war, wie die Tat ausgeführt wurde und wie sich der Betroffene nach der Tat verhalten hat.

Vermögen auf Konten in der Schweiz, Luxemburg oder anderen steuerfreundlichen Ländern zu parken ist also kein Kavaliersdelikt. Auch wenn das Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz 2012 gescheitert ist, kann der automatische Informationsaustausch jederzeit zu einer Tatentdeckung mit schwerwiegenden Konsequenzen führen. Für eine strafbefreiende Selbstanzeige ist es dann zu spät. Handeln Sie also rechtzeitig und sprechen Sie mit uns über mögliche Folgen.

Standorte

Mit Standorten in Duisburg, Düsseldorf und Bochum sind wir im ganzen Rhein- und Ruhrgebiet jederzeit für Sie da.

Duisburg

Koloniestraße 104 | 47057 Duisburg
Tel.: 0203 – 70 90 36 0

Bochum

Hattinger Straße 229 | 44795 Bochum
Tel.: 0234 – 97 65 77 16

Düsseldorf

Königsallee 61 | 40125 Düsseldorf
Tel.: 0211 – 42 47 12 10

Essen

Ruhrallee 185 | 45136 Essen
Tel.: 0201 – 894 50 64


Kontakt

Sie erreichen uns an den Standorten in

Bochum, Hattinger Straße 229, Tel.: +49 234 - 97 65 77 16

Duisburg, Koloniestraße 104, Tel.: +49 203 - 70 90 36 0

Düsseldorf, Königsallee 61, Tel.: +49 211 - 42 47 12 10

Essen, Ruhrallee 185, Tel.: +49 201 - 894 50 64


oder schreiben Sie uns unverbindlich unter Angabe Ihrer Telefonnummer: