GSP Rechtsanwälte
  • Weitblick behalten
  • Brücken schlagen
  • Recht zu Tage fördern
  • Recht zu Tage fördern
  • Gutes bewahren
  • Professionelle Rechtsberatung
Sie befinden sich hier:

Kann die Vernichtung eines Exemplars von zwei Urschriften einen Widerruf i.S.d. § 2253 BGB darstellen?

Bestehen keine Zweifel über den Aufhebungswillen des Erblassers bei Vernichtung eines Exemplars von zwei Originalen, so genügt die Vernichtung eines Exemplars als Widerruf. 

Das OLG Köln hatte zu entscheiden, ob die Vernichtung eines Exemplars von zwei existierenden Dokumenten ein ausreichendes Indiz für einen Widerruf i.S.d. §§ 2253, 2255 S.1 BGB darstellt, wenn zwei Originale eines Testaments existieren.

Der Erblasser kann ein Testament jederzeit ohne besondere Gründe widerrufen. Dies ist durch Vernichtung oder Veränderung der Testamentsurkunde oder durch ein Widerrufstestament möglich. Existieren jedoch mehrere Urschriften, so ist ein Widerruf durch Vernichtung einer Urkunde nur dann anzunehmen, wenn keine Zweifel über den Aufhebungswillen des Erblassers bestehen.

(OLG Köln 22.4.20, 2 Wx 84/20)

Ihre Ansprechpartner:
Notar Dr. Gunnar Glaser
Notar Dr. Gunnar Glaser 
Rechtsanwalt u. Notar*
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Steuerrecht
Matthias Kalthoff
Matthias Kalthoff
Rechtsanwalt
Fachanwaltsgeprüft im Erbrecht
Donat Erbert
Dr. Donat Ebert
Rechtsanwalt
Schwerpunkt Internat. Erbrecht
Zertifizierter Testamentsvollstrecker (DVEV)
Geprüfter Nachlasspfleger
Lena Frescher
Lena Frescher
Rechtsanwältin
Beratungsschwerpunkt Erbrecht
Kontakt_alle
© 2022 - GSP Dr. Glaser & Scheidt
phone-handsetcrossmenu