• Weitblick behalten
  • Brücken schlagen
  • Weitblick behalten
  • Recht zu Tage fördern
Sie befinden sich hier:

Die Möglichkeiten der Grundbuchberichtigung nach dem Tod eines BGB-Gesellschafters

Zur Grundbuchberichtigung genügt der Nachweis über den Inhalt des Gesellschaftsvertrages auch in der Form eines privatschriftlichen Gesellschaftsvertrages.

Der Tod eines Gesellschafters führt zur Unrichtigkeit des Grundbuches.

Die Berichtigung des Grundbuches ist durch eine Berichtigungsbewilligung oder durch die Erbringung eines Unrichtigkeitsnachweises möglich.

Die Berichtigungsbewilligung basiert auf einer schlüssigen Darlegung der Grundbuchunrichtigkeit, vgl. §19, 22 II, 29 I GBO. Diese Bewilligung muss von den eingetragenen Gesellschaftern und denjenigen, die aufgrund der Nachfolgeklausel neue Gesellschafter sind, abgegeben werden.

Der Unrichtigkeitsnachweis nach §22 I GBO erfolgt in Form von Nachweisen durch öffentliche oder öffentlich beglaubigte Urkunden. Das OLG München bestätigte in seinem Urteil vom 8.1.20, dass die Vorlage ein in privatschriftlicher Form geschlossener Gesellschaftsvertrag der GbR, trotz der Formvorschrift in §29 GBO, als Unrichtigkeitsnachweis genügt.
(OLG München 8.1.20, 34 Wx 420/19, Abruf -Nr. 214420)

Standorte

Mit Standorten in Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen und in Frankfurt am Main sind wir im ganzen Rhein- und Ruhrgebiet jederzeit für Sie da.

Duisburg
Koloniestraße 104
47057 Duisburg
Bochum
Hattinger Straße 229
44795 Bochum
Düsseldorf
Königsallee 61
40125 Düsseldorf
Essen
Ruhrallee 185
45136 Essen
Dortmund
Ruhrallee 9
44139 Dortmund
Frankfurt
Bockenheimer Landstr. 17-19
60325 Frankfurt am Main
© 2021 - GSP Dr. Glaser & Scheidt
phone-handsetmap-markercrossmenu