Niedersächsisches Finanzgericht 8. Senat, Urteil vom 13.02.2001, Az.: 8 K 592/94, 8 K 769/00, 8 K 592/94, 8 K 769/00
Zusammenfassung:
```html Aufwendungen eines wissenschaftlichen Mitarbeiters beim BGH für Studienreisen, den Besuch der Deutschen Bundesbank und ein Arbeitszimmer – Urteil des Niedersächsischen Finanzgerichts vom 13.02.2001 (Az. 8 K 592/94, 8 K 769/00) Zusammenfassung Das Urteil des Niedersächsischen Finanzgerichts vom 13. Februar 2001 beschäftigt sich mit der steuerlichen Anerkennung von Aufwendungen, die ein wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Bundesgerichtshof (BGH) im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit geltend gemacht hat. Im Fokus standen hierbei Studienreisen, der Besuch der Deutschen Bundesbank sowie die Kosten eines häuslichen Arbeitszimmers. Das Gericht entschied differenziert, welche Ausgaben als Werbungskosten abziehbar sind und welche nicht. Dieses Urteil ist von hoher Bedeutung für wissenschaftliche Mitarbeiter und Rechtsanwälte, die ihre beruflichen Fortbildungskosten steuerlich geltend machen möchten. Es zeigt die strengen Voraussetzungen auf, unter denen Aufwendungen als beruflich veranlasst anerkannt werden. Tenor Das Niedersächsische Finanzgericht hat entschieden, dass die Kosten für Studienreisen und den Besuch der Deutschen Bundesbank unter bestimmten Voraussetzungen als Werbungskosten abziehbar sind, während die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nur dann steuerlich anerkannt werden, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit bildet. Im vorliegenden Fall wurde die Abzugsfähigkeit der Reisekosten bejaht, der Arbeitszimmerabzug jedoch teilweise versagt. Gründe der Entscheidung 1. Hintergrund und Sachverhalt Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesgerichtshof (BGH) machte im
