Slider

Testierfähigkeit und Demenz im Erbrecht

Unser Konzept:  „Testamentsanfechtung mit ärztlicher Hilfe“

Profitieren Sie von individuellen und innovativen Lösungsansätzen im Erbrecht zu den häufig streitigen Problemen der Demenz und der Testierfähigkeit:

Ist die (meist späte) Änderung eines Testaments oder Erbvertrags oder deren Errichtung überhaupt noch gültig, bzw. wirksam gewesen?

Unsere Erfahrung zeigt, dass diese Frage zwischen Erben und Pflichtteilsberechtigten oft streitig wird. Nach dem Tode des Erblassers stellt sich nicht selten die Frage, ob der Erblasser noch in der Lage war, einen entsprechenden Willen zu verfassen. Mit unserem interdisziplinären Ansatz in enger Zusammenarbeit mit einem Arzt und Neuropsychiater besteht die Möglichkeit:

  • teure Prozesskosten zu sparen
  • einen über Jahre drohenden und nervenaufreibenden Streit abzukürzen
  • und dabei gleichwohl Ihre Interessen zu wahren.

Sprechen Sie uns an, GSP Dr. Glaser & Scheidt hilft Ihnen weiter, gern klären wir dabei all Ihre Fragen in einem kostenlosen Erstberatungsgespräch.

 

 

Im Einzelnen:

 

Testierfähigkeit/ Geschäftsfähigkeit im Zeitpunkt der Testamentserrichtung?

Hinterlässt ein Verstorbener (Erblasser) ein Testament oder einen Erbvertrag, stellt sich in vielen Fällen die Frage nach dessen Wirksamkeit. Grundvoraussetzung dafür ist die sog. Testierfähigkeit bzw. Geschäftsfähigkeit. Letztere müssen im Zeitpunkt der Errichtung des letzten Willens bestehen. In der Praxis werden Testamente und Erbverträge immer häufiger mit dem Argument angegriffen, diese seien unwirksam, weil der Erblasser bei Errichtung seines letzten Willens nicht mehr testierfähig d.h. geschäftsfähig gewesen sei.

Die Gründe hierfür sind vielfältig – in Betracht kommen z.B. die Verabreichung hochwirksame Medikamente vor Testamentserrichtung oder Erkrankungen des Erblassers/der Erblasserin, wie z.B. der Demenz o.ä. Des Weiteren können auch erlittene Schlaganfälle oder Aneurysmen die Testierfähigkeit des Erblassers beeinträchtigen. Diese Umstände sind nicht selten Ausgangspunkt einer langen streitigen Erbauseinandersetzung.

Hohe Komplexität

Rechtlich ist dieses Geschehen für den Betroffenen oft schwer überschaubar und sehr komplex:

Welche gerichtlichen und außergerichtlichen Optionen bestehen? Und, sofern der Rechtsweg beschritten werden soll: Welches Risiko besteht, die oft sehr hohen Prozesskosten und ggf. weitere Kosten zu tragen? Was passiert während der „Schwebezeit“, d.h. während der Zeit, in der sich die Beteiligten, manchmal über Jahre hinweg, streiten, mit dem umkämpften Nachlass? Was ist mit dem Pflichtteil und der Erbschaftsteuer?

Auch ist eine solch langwierige Auseinandersetzung mental und emotional höchst belastend und aufregend. Erfahrungsgemäß werden in solchen Verfahren nicht nur die rechtlichen Umstände erörtert, sondern diese Verfahren auch zum Gegenstand gemacht, ungelöste Familienkonflikte vorzubringen (wer hat z.B. was von den Eltern im Laufe der Jahre erhalten, wer wurde auf welche Artwie auch immer bevorzugt usw.).

Diese vielfältigen Probleme verlangen nach einer flexiblen und kompetenten Lösung sowie rechtlichen Begleitung. Unsere Spezialisierung auf diesem Gebiet und eine bundesweite Mandantenbetreuung garantieren Ihnen eine optimale Beratung.

Kosten sparen durch interdisziplinären Ansatz

Erbstreitigkeiten gerichtlich zu klären, kann hohe Kosten verursachen. Dies umso mehr, als dass in den beschriebenen Fällen die auch für das Gericht nur schwer zu beantwortende Frage der Testierfähigkeit geklärt werden muss. Ziel von GSP Dr. Glaser & Scheidt ist es daher, bereits außergerichtlich die rechtlichen und medizinischen Fragen mit einem interdisziplinären Ansatz zu klären, um so die gegnerischen Parteien zu überzeugen und damit Kosten und Zeit zu sparen.

Insoweit betreuen wir Ihren Fall von Anfang an sowohl aus medizinisch- neuropsychiatrischer Sicht als auch rechtlich, um Ihre Interessen zu vertreten. Unser Ziel ist es, – wenn möglich – bereits im Vorfeld Ihre Chancen unter Berücksichtigung der Risiken zu optimieren. Wir führen daher keine kostspieligen Rechtsstreitigkeiten um jeden Preis – ein sinnvolles und sachgemäßes Ergebnis steht bei unserer Arbeit im Vordergrund. Dafür steht die fundierte, unparteiische Einschätzung unseres Neuropsychiaters (der eine Kapazität auf diesem Gebiet ist). Und dafür stehen wir mit der juristischen Einordnung dieses Befundes in Zusammenarbeit mit dem Neuropsychiater aus einer Hand.

Wir helfen Ihnen eine chancenadäquate Entscheidung zu treffen, Kosten und Zeit zu sparen und dabei gleichwohl Ihre Interessen durchzusetzen. Im Fall der Fälle vertreten wir Sie auch vor Gericht, hier wäre zudem ein entsprechendes Gutachten voll verwertbar. Durch diesen Lösungsansatz entsteht für Sie eine „Win-win-Situation“.

 

Kontakt
close slider

Kontakt per Telefon:

Duisburg: 0203 70 90 36 0

Bochum: 0234 97 65 77 16

Düsseldorf: 0211 42 47 12 10

Essen: 0201 8 94 50 64

oder über unser Kontaktformular