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Schenkungssteuer

Wenn es um die Übertragung von Vermögen an eine andere Person geht, wird zwischen Schenkung und Vererben unterschieden. Entsprechend gibt es auch steuerrechtliche Differenzierungen. Zuwendungen zu Lebzeiten unterliegen der Schenkungssteuer. Nach dem Tod des bisherigen Eigentümers fällt hingegen in der Regel die Erbschaftssteuer an. Durch die Schenkungssteuer soll verhindert werden, dass die Erbschaftssteuer durch ein „vorweggenommenes Erben“ umgangen wird.

Die Schenkung ist eine Vermögensnachfolge auf privater oder unternehmerischer Ebene, bei der es für die Zuwendung keine Gegenleistung gibt. Das kann aber auch eine Abfindung für den Verzicht auf ein Erbe oder einen Pflichtteil sein. Die Beschenkung des Ehegatten bei Gütertrennung fällt ebenfalls unter den Schenkungsbegriff.

Wie hoch die zu entrichtende Schenkungssteuer ist, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Verhältnis der an der Schenkung beteiligten Personen
  • Art des Vermögens
  • Vermögenssumme

Reduzierte Steuerlast durch Freibeträge

Allerdings sieht das Gesetz Steuerfreibeträge vor, die sich ebenfalls an den oben genannten Faktoren orientieren. Folgende Steuersätze (abhängig vom verschenkten Vermögen) und Freibeträge gelten bei Schenkungen:

Verhältnis der BeteiligtenSteuerklasseSteuersatzFreibetrag
Ehegatten / eingetragene LebenspartnerI7 bis 30 Prozent500.000 Euro
Kinder / StiefkinderI7 bis 30 Prozent400.000 Euro
EnkelkinderI7 bis 30 Prozent200.000 Euro
ElternII15 bis 43 Prozent20.000 Euro
Geschwister / Neffen / NichtenII15 bis 43 Prozent20.000 Euro
SchwiegerkinderII15 bis 43 Prozent20.000 Euro
Lebensgefährten / Freunde / GeschäftspartnerIII30 bis 50 Prozent20.000 Euro

Die Freibeträge können alle zehn Jahre erneut in Anspruch genommen werden und selbstverständlich gelten sie beispielsweise bei Kindern für jedes Kind und jeden Elternteil. Bei drei Kindern können demnach alle zehn Jahre 2,4 Millionen Euro steuerfrei verschenkt werden (drei Kinder x zwei Elternteile x 400.000 Euro Freibetrag). Allerdings muss das Vermögen dafür vorher auf die Ehegatten verteilt werden.

Soll nicht nur privates, sondern auch Betriebsvermögen übertragen werden, empfiehlt sich der sogenannte Familienpool. Darin werden alle Vermögenswerte gebündelt und die Steuerlasten (auch Erbschafts- und Einkommenssteuer) optimiert. Darüber hinaus kann das Vermögen durch dieses Instrument nicht durch Erbstreitigkeiten zerschlagen werden. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie dazu Beratung wünschen. Besonderheiten hinsichtlich privaten Schenkungen gibt es auch bei Immobilien, worüber wir Sie auf dieser Seite informieren.

Betriebsvermögen verschenken

Neben der Übertragung privater Werte gewährt der Gesetzgeber auch beim Schenkungen von Betriebsvermögen Steuervergünstigungen. Das gilt nicht nur für nahe Verwandte und Ehegatten, sondern auch für familienfremde Personen. Hier sind Schenkungen besonders interessant, weil die Steuerlast im Erbfall erheblich höher wäre und niedrigere Freibeträge vorgesehen sind. Allerdings gab es in der Vergangenheit immer wieder gesetzliche Änderungen, sodass Sie sich hierfür an unsere Kanzlei wenden sollten, die Sie gern zu Steueroptimierungen berät.

Während das Finanzamt bei Schenkungen von Geschäftsanteilen und Immobilien durch die notarielle Beurkundung Kenntnis erlangt, stellt sich Ihnen möglicherweise die Frage, wie es sich bei allen anderen Zuwendungen verhält. An dieser Stelle sollten Sie wissen, dass es beim Finanzamt eine Anzeigepflicht für Schenkungsvorgänge gibt, die für alle Beteiligten gilt. Die Frist beträgt drei Monate. Die Behörde kann daraufhin eine Schenkungssteuererklärung verlangen, die ansonsten jedoch nicht verpflichtend ist. Wird die Schenkung nicht mitgeteilt, machen Sie sich der Steuerhinterziehung strafbar, wenn die fällige Steuer vom Finanzamt aufgrund der fehlenden (oder einer falschen) Anzeige zu niedrig festgesetzt wird.

Die Schenkung ist also ein geeignetes Mittel für legale Steuervergünstigungen, hat aber auch ihre Tücken. Deshalb empfehlen wir Ihnen einen Termin mit unseren Steueranwälten, die Sie umfassend zu diesem Thema beraten.

Standorte

Mit Standorten in Duisburg, Düsseldorf und Bochum sind wir im ganzen Rhein- und Ruhrgebiet jederzeit für Sie da.

Duisburg

Koloniestraße 104 | 47057 Duisburg
Tel.: 0203 – 70 90 36 0

Bochum

Hattinger Straße 229 | 44795 Bochum
Tel.: 0234 – 97 65 77 16

Düsseldorf

Königsallee 61 | 40125 Düsseldorf
Tel.: 0211 – 42 47 12 10

Essen

Ruhrallee 185 | 45136 Essen
Tel.: 0201 – 894 50 64


Kontakt

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Bochum, Hattinger Straße 229, Tel.: +49 234 - 97 65 77 16

Duisburg, Koloniestraße 104, Tel.: +49 203 - 70 90 36 0

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