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Information Erbauseinandersetzung

Soll das Erbe eines Verstorbenen auf mehrere Personen verteilt werden, bilden diese eine Erbengemeinschaft. Jeder von ihnen hat einen gewissen Anteil am Erbe und wird zum Miteigentümer des Vermögens. Unabhängig davon, ob ein Testament oder ein Erbvertrag vorliegt oder lediglich die gesetzliche Erbfolge beachtet werden muss, ist die Erbengemeinschaft auszulösen, damit alle an ihr persönliches Erbe kommen. Dieser Vorgang wird Erbauseinandersetzung genannt.

Das Vorgehen bei einer Erbauseinandersetzung

Ausnahmen gibt es jedoch: Besteht der Nachlass aus einem Mehrfamilienhaus und unter allen Erben besteht Einigkeit, dass dieses weiterhin vermietet werden soll und die Einnahmen entsprechend der Erbteile verteilt werden, ist eine Erbauseinandersetzung ebenso wenig erforderlich wie in dem Fall, dass es nur einen Erben gibt.

Eine Erbengemeinschaft Auseinandersetzung erfolgt in mehreren Schritten:

  1. Auflösen der Nachlassverbindlichkeiten
  2. Ermittlung des Nachlasswertes
  3. Erbauseinandersetzungsvertrag

Erblasser können aufgrund der Testierfreiheit vor ihrem Tode Einfluss auf die Erbauseinandersetzung nehmen. Dazu stehen ihm drei Optionen zur Verfügung: das Erbteilungsverbot, die Festlegung eines Alleinerben und die Teilungsanordnung. Die Verfügung gilt bis 30 Jahre nach seinem Tod. Im Gegensatz dazu verjährt eine Erbauseinandersetzung nicht. Sie kann von jedem eingefordert werden, der Teil der Erbengemeinschaft ist.

Immobilien im Nachlass?

Erbengemeinschaften haben Rechte und Pflichten. Gehören zum Erbe Immobilien, tragen alle Mitglieder die Kosten. Sie können allerdings einen Miterben zum Nachlassverwalter ernennen, der sich um diese Belange kümmert. Für neue Mietverträge und ähnliches benötigt er jedoch die Stimmenmehrheit der Erbengemeinschaft. Niemand kann allein entscheiden.

Im Übrigen haben Sie als Miterbe auch die Möglichkeit, die Erbengemeinschaft zu verlassen, Ihren Erbteil auf eine andere Person zu übertragen und sich das Erbe auszahlen zu lassen. Dabei haben die Miterben ein zweimonatiges Vorkaufsrecht gegenüber Dritten. In jedem Fall ist ein Erbteilsübertragsvertrag mit notarieller Beurkundung zu erstellen.

Notar als Schlichter bei Erbstreitigkeiten

Können sich die Miterben nicht darauf einigen, was mit dem Nachlass geschehen soll, kommt gerade bei Immobilien eine Teilungsversteigerung in Betracht. Auch eine Vermittlung durch den Notar ist ein Weg, um eine Einigung zu erzielen und eine Erbauseinandersetzungsklage zu verhindern.

Sollten Sie aus der Erbengemeinschaft austreten wollen oder eine Teilungsversteigerung anstreben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie in allen Belangen rund um Erbengemeinschaften und Erbauseinandersetzungen.

Die Kosten einer Erbauseinandersetzung

Sind sich die Miterben einig, entstehen für das Auflösen einer Erbengemeinschaft oft keine Kosten. Beinhaltet der Nachlass jedoch eine Immobilie, wird ein notariell beurkundeter Übertragungsvertrag benötigt, der in Rechnung gestellt wird. Keine Gebühren fallen hingegen für die Grundbuchumschreibung an.

Weitere Kosten für Nachlassverbindlichkeiten der Erbengemeinschaft sind möglich durch einen vom Erblasser eingesetzten Testamentsvollstrecker, die Beantragung eines Erbscheins sowie eine Wertermittlung des Nachlasses durch einen Gutachter, etwa bei Grundstücken und Immobilien.


Kontakt

Sie erreichen uns an den Standorten in

Bochum, Hattinger Straße 229, Tel.: +49 234 - 97 65 77 16

Duisburg, Koloniestraße 104, Tel.: +49 203 - 70 90 36 0

Düsseldorf, Königsallee 61, Tel.: +49 211 - 42 47 12 10

Essen, Ruhrallee 185, Tel.: +49 201 - 894 50 64


oder schreiben Sie uns unverbindlich unter Angabe Ihrer Telefonnummer: